Gewerkschaft der Sozialverwaltung – Bundesverband

 

 

 



08.07.2021

Bundesstiftung Gleichstellung - Wichtiges Versprechen endlich eingelöst

Lieber spät als nie: Die Bundesstiftung Gleichstellung hat am 7. Juli 2021 ihre Arbeit aufgenommen - und kann nun unter anderem Engagierte für die Gleichstellung vernetzen und unterstützen.

„Wir freuen uns, dass die Bundesregierung dieses wichtige Versprechen endlich einlöst“, betonte dbb frauen-Chefin Milanie Kreutz. „Wir hätten uns mit Blick auf die gleichstellungspolitischen Folgen der Coronakrise jedoch eine frühere Umsetzung gewünscht.“ Während der Pandemie sei das Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen noch sichtbarer als zuvor geworden.

Nun gelte es, die Folgen der Krise für die Gleichstellung der Geschlechter gemeinsam zu meistern. „Das Potenzial der Gleichstellungsstiftung ist groß“, erklärte Kreutz. Sie könne durch wissenschaftliches Arbeiten, Systematik und Struktur viel bewirken. „Erfolgreich kann sie letzten Endes jedoch nur sein“, so die dbb frauen-Chefin weiter, „wenn auch zivilgesellschaftliche Akteure und Akteurinnen rechtzeitig und umfassend in die Stiftungsarbeit eingebunden werden.“

Hintergrund

Die Bundesstiftung Gleichstellung wurde von der Bundesregierung auf den Weg gebracht, um die Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland zu stärken und fördern. Die Stiftung mit Sitz in Berlin wurde im Mai 2021 als rechtsfähige bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts errichtet.

Quelle: https://www.dbb-frauen.de/artikel/wichtiges-versprechen-endlich-eingeloest.html


12.05.2021

Kongress "Digitaler Staat" - Neues Verständnis von digitaler Führungskultur entwickeln

Ein neues Verständnis von Führung ist laut dbb frauen Chefin Milanie Kreutz die Basis, um digitales Arbeiten im öffentlichen Dienst auch für weibliche Beschäftigte zum Erfolgsmodell zu machen.

„Mobile Arbeit hat immenses Potenzial sowohl für Dienstherren als auch für Beschäftigte. Aber ohne verbindliche betriebliche Regelungen, die einen rechtssicheren Rahmen und gesunde Arbeitsbedingungen garantieren, stellt es signifikante Herausforderungen für Beschäftigte dar", machte dbb frauen Chefin Milanie Kreutz auf dem Behördenspiegelkongress „Digitaler Staat" am 12. Mai 2021 im Fachforum Digitales Arbeiten und Leadership 4.0 deutlich.

Insbesondere für die vielen weiblichen Beschäftigten sei digitales Arbeiten die große Chance, zusätzliche Flexibilität, neue Freiheiten und mehr Souveränität im Umgang mit der eigenen Arbeitszeit zu gewinnen. „Viele hochqualifizierte Frauen entscheiden sich bewusst für den öffentlichen Dienst, gerade weil sie ihre berufliche Karriere in Einklang mit dem Familienleben bringen wollen. Und auch immer mehr Männer schreiben die sogenannte Work-Life-Balance groß. Dafür brauchen wir passende Rahmenbedingungen wie etwa verbindliche Arbeitszeitregelungen und moderne technische Ausstattung. Vor allem aber ist ein neues Verständnis von digitaler Führungskultur gefragt. Diese muss ergebnisorientiert angelegt sein. Aufgaben müssen arbeitsteilig organisiert, Teams aus der Ferne gesteuert und effiziente Kommunikationsstile gefördert werden", stellte Kreutz heraus.

Die sogenannte ‚Vertrauensarbeitszeit‘ bringe sicherlich Vorteile mit sich, aber – entgegen der landläufigen Meinung – primär für Arbeitgebende und nicht für Beschäftigte. „Wir müssen die rigide Stechuhr-Mentalität zwar durchbrechen", so die dbb frauen Chefin, „aber wir müssen uns auch Gedanken über eine faire und transparente Arbeitszeiterfassung machen. Ein entsprechendes Urteil vom Europäischen Gerichtshof macht das sogar zur Pflicht."

Darüber hinaus mahnte Kreutz wiederholt die Notwendigkeit an, im Zuge der Verwaltungsmodernisierung auch das Leistungsbewertungssystem und die Beförderungssystematik zu reformieren, um bekannte Einfallstore für geschlechterspezifische Diskriminierung gezielt zu schließen.

Quelle: https://www.dbb-frauen.de/artikel/neues-verstaendnis-von-digitaler-fuehrungskultur-entwickeln.html

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