Gewerkschaft der Sozialverwaltung – Bundesverband

 

 

Neuigkeiten


Zurück zur Übersicht

16.08.2019

Presseerklärung der GdV zur geplanten 6. Änderungsverordnung der Versorgungsmedizinverordnung (VersMedV)

"Eine kluge Entscheidung“. So kommentierte Thomas Falke, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Sozialverwaltung (GdV), die Absicht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) im September 2019 eine erneute Experten- und Verbändeanhörung zur geplanten 6. Änderungsverordnung der Versorgungsmedizinverordnung (VersMedV) durchzuführen.

Der letzte Entwurf vom August 2018 war auf vielfältige Kritik gestoßen, so auch bei der GdV, die vor allem den Detaillierungsgrad der geplanten Neuregelungen kritisiert. Allein im hämatologischen Kapitel der VersMedV waren im Entwurf der Änderungsverordnung statt bisher ca. 40 Regelungen nun über 70 Regelungen vorgesehen.

Selbstverständlich müssen die ICF und neue medizinische und wissenschaftliche Erkenntnisse bei der Fortentwicklung der versorgungsmedizinischen Grundsätze Berücksichtigung finden, so der GdV-Bundesvorsitzende. Dies dürfe aber nicht dazu führen, dass aus der Feststellung des Grades der Behinderung (GdB) eine Wissenschaft gemacht werde. Die GdV hoffe nun nach der Experten- und Verbändeanhörung auf einen neuen pragmatischen und unbürokratischen Verordnungsentwurf.



Zurück zur Übersicht


 

709352