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23.08.2018

Digitalisierung: Auf eigenes Know-how setzen

In Anbetracht der berechtigten Dringlichkeit, mit der die Digitalisierung des öffentlichen Dienstes endlich angepackt werden soll, müssen klare Vorgaben für den Umgang mit den betroffenen Beschäftigten beachtet werden.

Darauf hat der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach am 23. August 2018 bei seinem Gespräch mit Kanzleramtsminister Helge Braun hingewiesen, der die Digitalisierungsvorhaben der Bundesregierung koordiniert.

„Es ist richtig und wichtig, dass wir mit der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung schneller vorankommen müssen. Wir dürfen aber auch nicht aus den Augen verlieren, dass viele Beschäftigte verängstigt sind, weil sie nicht erkennen können, welcher Platz ihnen am Ende dieses Umwandlungsprozesses noch bleibt. Deshalb ist es falsch, Modernisierungsabläufe anzustoßen, ohne die Beschäftigten mitzunehmen: Dann werden viele auf dem Weg verloren gehen“, warnte Silberbach.

Eine erfolgreiche Umsetzung der Digitalisierung hänge nicht zuletzt auch davon ab, wie viel verwaltungseigenes Know-how dabei zur Entfaltung gebracht werden kann. „Je kleiner die Zahl der externen Berater ist, die in diese Prozesse eingebunden sind, desto größer wird die Akzeptanz bei den Beschäftigten sein“, so Silberbach. Übereinstimmend bewerteten Kanzleramtsminister Braun und der dbb Chef die große Bedeutung, die passgenauen Aus-und Weiterbildungsangeboten im Zuge der Digitalisierung zukommt. Und das nicht nur, um Ängste abzubauen. Silberbach: „Mit gut vorbereiteten und ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann der öffentlichen Dienst seine Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessern und sich erfolgreich für die Zukunft aufstellen.“

Quelle: https://www.dbb.de/teaserdetail/news/digitalisierung-auf-eigenes-know-how-setzen.html



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